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In der klassischen Schwerlogistik kommen Kleinförderbänder nur selten zum Einsatz. Hohe Traglasten und große Transportgeschwindigkeiten sprechen meist gegen kleine Förderlösungen. Für die moderne Logistikbranche sind sie dennoch relevant.
In den vergangenen Jahren haben sich AGVs, also fahrerlose Transportfahrzeuge, zunehmend etabliert. Sie bewegen Güter autonom durch Produktions- und Lagerhallen und übernehmen dort definierte Transport- und Übergabeprozesse. Gerade auf diesen Plattformen ist der verfügbare Bauraum stark begrenzt. Gleichzeitig erfolgt der Antrieb über Gleichstrom, und das Förderband muss sich präzise in ein bereits festgelegtes System integrieren lassen. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Fördertechnik und Logistik spielen Kleinförderbänder von Vetter ihre Stärken aus.
Ein AGV transportiert Güter autonom von A nach B. Was dabei oft übersehen wird: Das Fahrzeug allein reicht nicht. Um Güter an einer Station aufzunehmen oder abzugeben, braucht es ein Übergabeelement. Genau diese Aufgabe übernimmt das Förderband in der Logistik auf der AGV-Plattform.
Die typischen Anwendungen sind Tray-Handling in der Pharma- und Lebensmittelbranche, der Transfer von Leiterplatten oder Bauteilen in der Elektronikfertigung, die Übergabe von Kleinladungsträgern in der Automobilzulieferung und die Paketübergabe im E-Commerce. Die Gemeinsamkeit dieser Anwendungen liegt in der kompakten Plattform, dem begrenzten Bauraum und in einem Betrieb, der rund um die Uhr läuft.
AGVs sind ein stark wachsender Markt. Vetter beobachtet diese Entwicklung aktiv und hat ein neues Produkt speziell für diesen Bereich in der Entwicklung, das auf die spezifischen Anforderungen von AGV-Plattformen zugeschnitten ist.
Der verfügbare Bauraum auf AGV-Plattformen ist stark begrenzt. Ein seitlich herausragender Motor, wie er bei vielen konventionellen Förderbändern üblich ist, lässt sich in zahlreichen Einbausituationen nicht unterbringen. Bei Vetter-Kleinförderbändern ist der Antrieb vollständig in das Gehäuse integriert. Sichtbar bleiben fast ausschließlich der Förderriemen und das Anschlusskabel. Dadurch entsteht ein klar definiertes Quadermaß ohne zusätzliche Störkonturen, ohne aufwendige Sonderkonstruktionen für Motoranbauten und ohne ungeplanten Platzbedarf.
AGVs arbeiten in der Regel mit Gleichstrom aus Akkus oder Batterien. Vetter-Förderbänder werden über 24 V DC angeschlossen, die Geschwindigkeitsregelung erfolgt per 0–10 V DC. Damit lassen sie sich direkt in die Bordelektrik der meisten AGV-Plattformen integrieren.
Robustheit und Dauerfestigkeit sind dabei keine optionalen Eigenschaften, sondern Teil der grundlegenden Ausführung. Die eingesetzten bürstenlosen DC-Motoren von Faulhaber sind für den Dauerbetrieb konzipiert, auch im Drei-Schicht-Betrieb.
Für unterschiedliche Einbausituationen bietet das Baukastensystem die notwendige Flexibilität. Möglich sind Gurtbreiten von 10 bis 200 mm, Bandlängen von 100 mm bis 6.000 mm sowie verschiedene Antriebspositionen und Gurtoberflächen. Variiert wird die Konfiguration, nicht die technische Basis. CAD-Daten, STEP-Modelle und Anschlusspläne stehen kostenlos zum Download auf unserer Homepage bereit, sodass die Integration direkt in der digitalen Planung beginnen kann.
Nicht jede Logistikanwendung ist ein Fall für Kleinförderbänder. Sobald das Transportgut die Traglastgrenzen der jeweiligen Baureihe übersteigt oder die geforderte Geschwindigkeit über das hinausgeht, was ein Kleinförderband leisten kann, ist es nicht das richtige Mittel. Das gilt auch für Anwendungen, bei denen grobe Umgebungsbedingungen wie starke Verschmutzung, Nässe oder besonders raue mechanische Beanspruchung im Vordergrund stehen. Welche Traglast konkret möglich ist, hängt von der Baureihe ab und klärt sich im Beratungsgespräch. Das wird offen kommuniziert, und wenn möglich gibt es eine Empfehlung für eine Alternative.
Sie sind sich nicht sicher, ob ein Kleinförderband die richtige Wahl für Ihre Logistikanwendung ist? Wir beraten Sie gerne und ehrlich!
Der relevante Einsatzbereich für Kleinförderbänder in der Logistik sind AGVs und fahrerlose Transportsysteme. Dort übernehmen sie die Übergabe von Gütern an Stationen oder zwischen Fahrzeug und Anlage. Typische Branchen sind Pharma, Lebensmittel, Elektronikfertigung und Automobilzulieferung. Für klassische Schwerlogistik mit hohen Traglasten und Geschwindigkeiten sind Kleinförderbänder nicht ausgelegt.
Weil der Bauraum auf AGV-Plattformen eng ist und ein herausstehender Motor in vielen Einbausituationen keinen Platz findet. Vetter-Förderbänder haben den Antrieb vollständig im Gehäuse integriert, werden über 24 V DC angeschlossen und passen damit direkt zur Bordspannung der meisten AGV-Systeme.
Der Anschluss erfolgt über 24 V DC, die Geschwindigkeitsregelung per Analogsignal 0–10 V DC. Das ist kompatibel mit der Gleichstromversorgung der meisten AGV-Plattformen. Optional sind RS-232, CANopen- und EtherCAT-Schnittstellen verfügbar. CAD-Daten und Anschlusspläne stehen kostenlos auf unserer Homepage zum Download bereit.
Über die gesamte Länge mit Item-Profilen und Nutensteinen oder alternativ über Gewindebohrungen im Antriebs- und Umlenkgehäuse. Welche Befestigungsvariante für die konkrete Plattform sinnvoll ist, klärt sich im Beratungsgespräch.
Sobald das Transportgut die Traglastgrenzen der gewählten Baureihe übersteigt oder die Geschwindigkeitsanforderungen über das hinausgehen, was ein Kleinförderband leisten kann, ist ein anderes System die bessere Wahl. Die konkrete mögliche Traglast hängt von der Baureihe ab und wird im Beratungsgespräch geklärt. In solchen Fällen kommuniziert Vetter das offen und empfiehlt wenn möglich eine Alternative.
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