Innenliegender vs. querliegender Antrieb

Wer schon einmal ein Kleinförderband bei uns angefragt hat, weiß, dass wir vorab einige Fragen zum Projekt stellen. Für die Auswahl des passenden Förderbandtyps sind u.a. die Umgebungsbedingungen am Einsatzort, FDA-Anforderungen und die Betriebsart (Taktbetrieb oder Normalbetrieb) entscheidend. Die folgende Übersicht zeigt die Unterschiede auf:

Förderband mit innenliegendem Antrieb

Die Baureihe mit innenliegendem Antrieb ist sehr beliebt – durch ihre einfache Integration in bestehende Anlagen mit wenig Platz ohne jegliche Störkonturen durch den Motor. Doch der eingesetzte Kegelradantrieb hat seine Tücken – sobald Sand ins Getriebe kommt…

Die Kleinförderbänder der Baureihe mit innenliegendem Antrieb werden anhand eines Kegelradantriebes angetrieben. Dabei ist das Antriebsrad und der dazugehörige Kegelradsatz auf der Seite der Antriebseinheit unter dem Gurt frei zugänglich (siehe Bild). Sind unsaubere Umgebungsbedingungen vorhanden - vor allem Staub, Schmutz oder Späne - kann dadurch das Kegelradgetriebe blockieren. Ist einmal Schmutz unter den Transportgurt geraten, ist eine Reinigung an dieser Stelle nur schwer möglich. Im schlimmsten Fall führt dies zum Getriebeausfall und somit zum Motorschaden. Soll das Förderband im Taktbetrieb laufen, führt dies zudem zum erhöhten Verschleiß des Kegelradgetriebes.

Ebenso raten wir unseren Kunden vom Einsatz dieser Antriebsart in sterilen Umgebungen ab, wie beispielsweise in der Lebensmittelproduktion oder bei der Herstellung von pharmazeutischen Produkten (FDA). Umgekehrt kann nämlich nicht nur Schmutz hinein, sondern auch minimale Mengen an Fett/Schmiermittel aus dem Kegelradgetriebe austreten.

Alternative: Förderband mit querliegendem Antrieb

Die bessere Wahl für unsaubere Umgebungsbedingungen ist unsere Baureihe mit querliegendem Antrieb. Der Motor ist hier komplett im Antriebsgehäuse verbaut und das Förderband wird über einen seitlich platzierten Zahnriemenantrieb angetrieben. Die Antriebsrolle sowie die Umlenkrolle unter dem Transportgurt sind lückenlos und bieten Schmutz oder Spänen keinerlei Möglichkeit zur Ablagerung. Bei Bedarf besteht sogar die Möglichkeit, das Antriebsgehäuse komplett gegen Flüssigkeiten oder Staub abzudichten. Der Motor ist geschützt und auch umgekehrt kommt keine Verunreinigung durch den Antrieb zu Stande; die FDA-Tauglichkeit ist somit gewährleistet.

Kleinförderbänder

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