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Wissen Sie, bei welcher Spannung ein Mikrochip zerstört werden kann? Ab 30 Volt. Zum Vergleich: Menschen spüren elektrostatische Entladungen erst ab etwa 3.000 Volt – also hundertmal höher. Dieser gewaltige Unterschied macht eine Elektrostatische Entladung (Electrostatic Discharge, ESD) in der Elektronikfertigung so heimtückisch: Was für uns nicht einmal spürbar ist, vernichtet empfindliche Halbleiter bereits unwiederbringlich.
Herkömmliche Förderbänder können sich durch Bewegung und Reibung aufladen, und somit sehr hohe elektrische Spannungen aufbauen. Die Folge: Ausschuss, Reklamationen, kostspielige Produktionsausfälle. Und das Tückische: Die Schäden sind unsichtbar. Bauteile fallen entweder sofort aus oder zeigen latente Defekte, die erst beim Endkunden auftreten.
Die Lösung? ESD-Förderbänder von Vetter mit ableitfähigen Transportgurten. Kohlenstoff im Gewebe sorgt für kontrollierten Ladungsabbau und hält die Spannung unter der kritischen Grenze. Ihre empfindlichen Bauteile bleiben geschützt – vom ersten Fertigungsschritt bis zur finalen Qualitätskontrolle.
Sie suchen ein ESD-Förderband?
Während herkömmliche Fördergurte sich durch Bewegung und Reibung elektrostatisch aufladen können, nutzen ESD-Förderbänder ableitfähige Transportgurte mit Kohlenstoff im Gewebe. Die elektrische Ladung wird kontrolliert abgeleitet. Das Ergebnis: Spannungen werden gegen 0 reduziert.
Diese kontrollierte Ladungsableitung ist unverzichtbar, wenn Sie:
Die ableitfähigen Gurte werden von namhaften Herstellern geprüft und zertifiziert. Messbare Widerstände garantieren die Einhaltung der relevanten Normen.
Wenn Sie ESD-empfindliche Bauteile verarbeiten müssen, benötigen Sie nicht zwingend komplett neue Förderbänder. Viele bestehende Vetter-Anlagen lassen sich durch den Austausch des Transportgurts nachträglich ESD-fähig machen.
Rahmen, Motor und Steuerung bleiben erhalten. Nur der herkömmliche Gurt wird gegen einen ESD-Transportgurt ausgetauscht. Das spart Investitionskosten und minimiert Umbauzeiten. Unsere Förderbänder sind auf Langlebigkeit ausgelegt und können bei Prozessänderungen flexibel umgesetzt werden.
Bei uns werden ESD-Förderbänder sowohl als Standard-Förderbänder mit ESD-Gurt, wie auch als kundenspezifische Auslegungen, basierend auf Ihren Anwendungen, gefertigt. Die Produktbezeichnung gibt Auskunft über die Antriebsart:
Die ableitfähigen ESD-Transportgurte werden von namhaften Herstellern bezogen. Zertifikate dokumentieren die elektrischen Widerstände und bestätigen die Einhaltung der geltenden Normen. Die technischen Daten enthalten Angaben zu Widerständen, Materialzusammensetzung und Belastbarkeit.
Für die Konstruktion stehen STEP-Dateien zur Verfügung, die sich direkt in gängige CAD-Programme importieren lassen. Das beschleunigt die Planung und minimiert Integrationsfehler.
Die Kombination aus ESD-Schutz und pharmazeutischen Reinraumanforderungen stellt eine besondere technische Herausforderung dar. Die elektrische Leitfähigkeit von ESD-Fördergurten wird in der Regel durch Kohlenstoffanteile im Gewebe erreicht. Diese können jedoch Partikel freisetzen, was in Reinraumumgebungen kritisch ist.
Wir prüfen daher im Einzelfall sorgfältig, ob der Einsatz von ESD-Material unter Reinraumbedingungen technisch vertretbar ist oder ob alternative Lösungen erforderlich sind. Mit der Q-Baureihe und der Baukastenreihe stehen dafür geeignete Optionen für ausgewählte Reinraum-Anwendungen zur Verfügung.
Dabei kommunizieren wir transparent, wenn technische Grenzen erreicht sind – auch dann, wenn dies bedeutet, dass ESD-Förderbänder für Ihre spezifische Anwendung nicht geeignet sind. Nehmen Sie gerne Kontakt mit Ihrem konkreten Anwendungsfall auf, und wir prüfen gemeinsam, welche Lösung realisierbar ist.
Die Anforderungen an Elektronikkomponenten werden immer anspruchsvoller. Prüfvorschriften werden detaillierter, Bauteile kleiner und empfindlicher. Mehrere Entwicklungen treiben den Bedarf an ESD-Schutz:
Wir unterstützen Sie mit:
Die Förderbänder sind für den industriellen Dauerbetrieb ausgelegt. Hochwertige Komponenten sorgen für hohe Verfügbarkeiten und Langlebigkeit bei minimalem Wartungsaufwand.
ESD-Förderbänder von Vetter eignen sich für Anwendungen, bei denen elektrostatische Entladungen Produktqualität, Prozess- oder Arbeitssicherheit gefährden. Die ableitfähigen Transportgurte verhindern elektrostatische Aufladungen und erfüllen die geltenden Normen.
Der kontrollierte Ladungsabbau schützt empfindliche Halbleiter, Leiterplatten und Mikrochips. In der Batteriezellenproduktion reduziert er zusätzlich das Risiko gefährlicher Funkenbildung. Dank der kompakten Bauweise lassen sich die Förderbänder auch in beengte Fertigungsumgebungen integrieren.
Bestehende Vetter-Förderbänder können durch den Austausch des Transportgurts nachträglich ESD-fähig gemacht werden. 3D-Modelle, technische Beratung und langfristige Ersatzteilverfügbarkeit sorgen für eine dauerhaft zuverlässige Förderlösung, made in Germany.
Wenn Sie elektrostatisch empfindliche Bauteile wie Halbleiter, Mikrochips, Leiterplatten oder Batteriekomponenten transportieren. Herkömmliche Fördergurte können sich elektrostatisch aufladen.
Durch Kohlenstoff im Gewebe des Transportgurts. Vetter bezieht geprüfte ESD-Gurte von namhaften Herstellern. Zertifikate dokumentieren die elektrischen Widerstände. Das Gesamtsystem wird nicht separat gemessen, da die Gurtqualität ausschlaggebend ist.
Ja, in vielen Fällen. Rahmen, Motor und Steuerung bleiben erhalten – nur der Transportgurt wird gegen einen ESD-Gurt ausgetauscht. Kontaktieren Sie uns zur Prüfung, ob Ihr spezifisches Förderband nachgerüstet werden kann.
Die Kombination ist kritisch. Der Kohlenstoff im ESD-Gurt kann Partikel freisetzen, die in pharmazeutischen Reinräumen problematisch sind. Wir prüfen im Einzelfall, ob ESD-Material eingesetzt werden kann oder alternative Lösungen erforderlich sind.
Elektronikfertigung, Halbleiterindustrie, Batteriezellenproduktion und Automotive-Zulieferung. Auch Prüflabore, Testeinrichtungen und Medizintechnik profitieren vom ESD-Schutz. Überall dort, wo empfindliche elektronische Bauteile verarbeitet werden oder Funkenbildung verhindert werden muss.
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