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Individuelle Anforderungen bedeuten nicht automatisch lange Entwicklungszeiten. Unser Vetter-Baukastensystem besteht aus bewährten Standardprodukten, die je nach Transportaufgabe, Platzverhältnis und Umgebungsbedingung zum passenden System zusammengestellt werden. Die Komponenten sind in der Regel lagerverfügbar, erprobt und aufeinander abgestimmt, das macht schnelle Lieferzeiten bei individuellen Konfigurationen möglich.
Wir arbeiten mit standardisierten Komponenten – Antriebsköpfe, Umlenkungen, Aluminiumprofile, Seitenführungen und mehr. Diese sind in der Regel lagerverfügbar, aufeinander abgestimmt und in der Praxis vielfach erprobt. Je nach Ihren spezifischen Anforderungen und dem Einsatzgebiet des Förderbandes, werden die passenden Bausteine ausgewählt und zu einem individuellen System zusammengefügt.
Das Ergebnis ist kein Neuentwurf, sondern eine durchdachte Kombination aus Bewährtem und genau das ermöglicht kurze Lieferzeiten, auch wenn die Konfiguration auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint. Auslegung und Zusammenstellung erfolgen bei Vetter; Sie schildern uns Ihre Anforderungen, wir empfehlen die passende Lösung. Der klare Vorteil hierbei liegt darin, dass alle Komponenten auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind und so die bestmöglichen Ergebnisse erzielen können. Auch Umbauten sind möglich, sollten sich Ihre Verhältnisse und Ansprüche ändern.
Das Prinzip zieht sich durch alle Branchen und Anwendungen, vom klassischen Sondermaschinenbau bis hin zur AGV-Integration, wo flexible Förderkomponenten mit wechselnden Einbausituationen und engen Platzverhältnissen gefragt sind.
Das Baukastensystem deckt eine große Bandbreite an Anforderungen ab, von schmalen Miniförderbändern für kleinste Bauteile bis hin zu langen Förderstrecken für komplexe Automatisierungsanlagen. Die meisten Einbausituationen lassen sich mit den folgenden Parametern abbilden, ohne dass eine Sonderentwicklung notwendig wird:
Welche Kombination für Ihre Anwendung sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im Beratungsgespräch. Die Stärke des Baukastens liegt darin, dass die Bausteine bereits existieren, die Zusammenstellung erfolgt demnach schnell und ohne Entwicklungsaufwand. Auch Sonderlösungen lassen sich in der Regel schnell und ohne großen Kostenzuschlag realisieren.
Die neue Baureihe BK-M vereint die Vorteile des Mittenantriebs, leistungsstark, schnell und ruhig laufend, mit der Flexibilität und minimalistischen Bauweise des Baukastens. Besonders relevant ist sie dort, wo der verfügbare Bauraum die Position des Antriebs vorgibt oder präzise Übergaben erforderlich sind.
Was die BK-M-Reihe konkret bietet:
Ein bestehendes Vetter-Förderband muss nicht ersetzt werden, wenn sich Ihre Anforderungen ändern. In vielen Fällen ist ein nachträglicher Umbau möglich, neuer Gurt, geänderte Länge, angepasster Antrieb – ganz gleich, was Sie benötigen.
Umbauten können teils vom Kunden selbst durchgeführt werden. Alternativ kann das Gerät an Vetter eingeschickt werden. Die Möglichkeit des Umbaus schützt die Investition und verlängert die Produktlebensdauer.
Ein Sonderprojekt entsteht, wenn ein Standardbauteil nicht nur ausgewählt, sondern verändert werden muss, etwa eine Gleitunterlage in einer nicht standardmäßigen Geometrie. In der Praxis bedeutet das selten einen spürbaren Mehraufwand oder längere Lieferzeiten. Vetter ist bei solchen Anfragen offen.
Genau das ist der Unterschied zu einer reinen Auftragsarbeit: Echte Neuentwicklungen werden nur dann angegangen, wenn der Mehrwert über den einzelnen Auftrag hinausgeht, das schützt beide Seiten vor unwirtschaftlichem Aufwand und stellt sicher, dass neue Produkte langfristig gepflegt werden können.
Kurz heißt nicht ungenau. Eine Positionierungsgenauigkeit von 0,1 mm ist mit Vetter-Förderbändern grundsätzlich erreichbar – herausfordernd, aber möglich, und unabhängig von der Bandlänge. Auch auf kleinstem Raum lässt sich damit eine reproduzierbare Teilepositionierung realisieren.
Immer mehr Kunden benötigen nicht nur einen zuverlässigen Transport, sondern auch das präzise Positionieren. Vetter erprobt aktuell die Integration von Schrittmotoren – für genaues Anfahren von Positionen und hohe Start-Stopp-Frequenzen im Taktbetrieb. Kundenanforderungen fließen direkt in die Weiterentwicklung des Baukastensystems ein: Neue Bedarfe werden frühzeitig erkannt, auf Messen vorgestelltund schrittweise ins Programm überführt, nicht als Reaktion, sondern als Teil eines kontinuierlichen Prozesses.
Das Baukastenprinzip funktioniert, weil die Komponenten bereits existieren und aufeinander abgestimmt sind. Was bleibt, ist die Frage, welche Kombination für Ihre Anwendung sinnvoll ist und diese klären wir gemeinsam. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine einfache Standardkonfiguration oder eine ungewöhnlichere Einbausituation handelt. Wenn eine Anforderung über den Standardrahmen hinausgeht, sagen wir das offen.
Dank lagerverfügbarer Standardkomponenten sind die meisten Konfigurationen in 2–3 Wochen lieferbar. Auch Sonderprojekte mit modifizierten Standardteilen verlängern die Lieferzeit in der Regel kaum.
Ja, für viele Baureihen ist ein nachträglicher Umbau möglich, z. B. neuer Gurt, geänderte Länge oder ein anderer Antrieb. Es handelt sich dabei rein um eine physische Anpassung an der Maschine.
Das Baukastensystem deckt Gurtbreiten von 10 bis 200 mm und Bandlängen von 100 mm bis über 6.000 mm ab. Die Geschwindigkeit lässt sich je nach Transportlast zwischen 0,1 und 40 m/min einstellen. Welche Kombination für Ihre Anwendung sinnvoll ist, klären wir im Beratungsgespräch.
Ja. Das Baukastensystem lässt sich auch passend für Reinraumumgebungen konfigurieren. Materialien, Oberflächen und Antriebsausführungen werden entsprechend ausgewählt.
Beim Baukastensystem werden bewährte Standardkomponenten kombiniert. Eine Sonderanfertigung entsteht, wenn Standardteile verändert oder neue Bauteile entwickelt werden müssen. Die Grenze ist fließend; im Beratungsgespräch wird schnell klar, was Ihre Anwendung erfordert.
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