-
- DE EN EN ES RU PL
- Produkte
- Einsatzbereiche
- Service
- Unternehmen
- Kontakt
In vielen Anlagen ist ein einzelnes Förderband nicht die ganze Lösung. Teile müssen gereinigt, geprüft, vereinzelt oder an verschiedene Stationen übergeben werden, oft auf engem Raum und mit unterschiedlichen Anforderungen an jedem Punkt der Linie. Vetter entwickelt und fertigt Kleinförderbänder, die sich zu solchen Systemen zusammenfügen lassen.
Unser Portfolio umfasst Bänder im Standard von 10 mm bis 200 mm Gehäusebreite, mit innenliegendem, querliegendem oder mittig angeordnetem Antrieb – jeweils abgestimmt auf die konkreten Anforderungen der Anwendung. Die Verantwortung bzw. Zusammensetzung des Systems liegt allerdings in der Verantwortung der Kunden. Vetter liefert Förderbänder, die sich zu Systemen zusammensetzen lassen. Bei der Planung und Konstruktion im Gesamtprodukt stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.
Sie suchen einen Partner, der Sie ganzheitlich unterstützt? Jetzt Kontakt aufnehmen und Förderband-System planen
Viele Anfragen beginnen mit dem Wunsch nach einem einzelnen Band. Im Beratungsgespräch stellt sich häufig heraus, dass die Aufgabe mehrere Bänder erfordert, wie z. B. eine Zuführung, eine Bearbeitungsstation und eine Abführung, die aufeinander abgestimmt sein müssen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Für einen Kunden aus der Kunststoffindustrie lieferte Vetter eine Abfolge aus Sandwichband, Reinigungsstation und Durchlichtband – drei Bänder, die als System funktionieren, aber einzeln ausgelegt wurden. Das Zusammenfügen zur Gesamtanlage lag beim Kunden. Wir haben dabei die Übergaben zwischen den Bändern mitgeplant und daraus entstandene Anforderungen in unsere Förderband-Lösungen einfließen lassen.
Das ist der typische Rahmen der Zusammenarbeit: Vetter denkt das System mit, liefert aber klar abgegrenzte Komponenten mit definierten Schnittstellen.
Der innenliegende Antrieb ist die kompakteste Variante. Motor, Getriebe und Regelelektronik sitzen vollständig im Gehäuse, ohne Störkontur außerhalb des Profils. Das macht ihn zur ersten Wahl, wenn der Bauraum eng ist oder seitlicher Freiraum fehlt.
Der querliegende Antrieb eignet sich für Anwendungen mit spezielleren Umgebungsbedingungen, höheren Taktanforderungen oder schwereren Fördergütern. Bei gleicher Gehäusegröße ermöglicht er höhere Transportgeschwindigkeiten und größere Zugkräfte.
Der Mittenantrieb kommt vor allem bei sehr schmalen Bändern zum Einsatz. Das schmalste Modell, der BK-20-10-M mit 10 mm Gehäusebreite, erreicht damit Transportgeschwindigkeiten bis 40 m/min.
Nicht jede Förderaufgabe lässt sich mit einem Standardband lösen. Unser Baukastenprinzip erlaubt es, standardisierte Komponenten flexibel zu kombinieren und an spezifische Anforderungen anzupassen.
Dazu gehören unter anderem Bänder mit integrierten Durchlichteinheiten für die Bildverarbeitung, Vakuumanwendungen für leichte Teile, Zahnriemenbänder für positionsgenaue Anwendungen sowie Ausführungen für ESD-Schutz, FDA-konforme Umgebungen oder Reinraumbedingungen. Sandwichbänder kommen dort zum Einsatz, wo Teile beidseitig geführtwerden müssen.
Eine wiederkehrende Herausforderung sind runde oder zylindrische Teile, die auf dem Band nicht rollen sollen. Auch hier gibt es konstruktive Lösungen. Welche sinnvoll ist, hängt vom konkreten Fördergut ab.
Ziel dieses Systems ist maximale Flexibilität, die allen Anforderungen und Branchen gerecht werden kann, ohne dass direkt eine aufwendige Sonderlösung entwickelt werden muss, die mit entsprechenden Kosten verbunden wäre.
Wenn sich Produktionskapazitäten ändern oder eine Linie erweitert wird, muss nicht zwingend ein komplett neues System her. Dank der modularen Bauweise lassen sich einzelne Komponenten austauschen, etwa die Antriebseinheit, das Getriebe oder der Gurt. Ein Umbau von innenliegendem auf querliegenden Antrieb ist im Einzelfall möglich, ebenso die Anpassung von Achsabstand oder Gurtmaterial. Was sinnvoll ist und was ein neues Band erfordert, klären wir gerne im Gespräch mit Ihnen.
Ein effizientes Förderbandsystem resultiert nicht aus einer Katalogbestellung, sondern aus der präzisen Abstimmung vonFördergut, Bauraum und Taktzeit. Vetter liefert zwar keine schlüsselfertigen Gesamtanlagen, projektiert die einzelnen Bänder jedoch als integralen Bestandteil Ihres Systems – perfekt abgestimmt in Geschwindigkeit, Übergabepunkten und Schnittstellen.
Durch die frühzeitige Einbindung unserer über 30-jährigen Erfahrung sichern Sie sich nicht nur passende Komponenten und hochwertige Produkte, sondern eine ganzheitliche Engineering-Partnerschaft. Unser Ziel ist eine Lösung, die sich nahtlos in Ihre Anlage einfügt und dort langfristig prozesssicher läuft.
Finden Sie Ihre Systemlösung mit flexiblen Kleinförderbändern von Vetter.
Das ergibt sich meist aus der Anfrage selbst. Wenn verschiedene Stationen einer Anlage unterschiedliche Anforderungen stellen – etwa unterschiedliche Geschwindigkeiten, Gurteigenschaften oder Übergabepunkte – ist ein System aus mehreren abgestimmten Bändern in der Regel die bessere Lösung als ein einzelnes Kompromissband.
Unser Portfolio umfasst eine breite Auswahl an Fördergurten – von glatten und griffigen Oberflächen über FDA-konforme Materialien bis hin zu ESD-leitfähigen Ausführungen und Zahnriemen für positionsgenaue Anwendungen. Welcher Gurt passt, wird im Beratungsgespräch anhand des Förderguts und der Umgebungsbedingungen bestimmt.
Vetter berät bei der Planung von Übergaben aktiv mit – etwa bei der Wahl des passenden Rollendurchmessers bis hin zur Messerkante oder der Abstimmung von Geschwindigkeiten. Die mechanische Umsetzung, etwa Rutschen oder Führungen, liegt beim Anlagenbauer.
Ja. Die bürstenlosen DC-Motoren von Faulhaber sind auf Dauerbetrieb ausgelegt und arbeiten mit großen Leistungsreserven. Viele Bänder kommen erst nach fünf bis zwölf Jahren zur ersten Wartung zurück.
In vielen Fällen ja. Die modulare Bauweise ermöglicht den Tausch einzelner Komponenten. Was möglich ist, hängt von der konkreten Änderung ab und wird im Einzelfall geklärt.
Cookie Einstellungen
Diese Website verwendet Cookies die die Ihnen Services ermöglichen, die von externen Anbietern angeboten werden, wie z.B. YouTube oder Google Maps. Rechtsgrundlage ist hier Art. 6 DSGVO (1) a.
Sie können hier der anonymisierten Erfassung Ihres Nutzerverhaltens durch MATOMO widersprechen. Zu diesem Zweck speichern wir einen Cookie auf Ihrem Computer, um diese Entscheidung auch bei späteren Besuche zu respektieren.
Bitte beachten Sie, dass abhängig Ihrer Einstellungen einige Funktionen ggf. nicht zur Verfügung stehen.
Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung