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In industriellen Fertigungslinien sind Förderbänder oft ein zentrales Element, nicht nur für den Transport, sondern als Taktgeber für nachgelagerte Prozesse wie Montage, Prüfung oder Verpackung. Die Anforderungen sind entsprechend hoch: präzise Übergaben, zuverlässiger Dauerbetrieb und eine Integration, die den restlichen Maschinenaufbau nicht einschränkt.
Vetter entwickelt und fertigt seit über 30 Jahren Kleinförderbänder für industrielle Anwendungen. Unser Portfolio reicht im Standard von 10 mm bis 200 mm Gehäusebreite – mit integrierten Antrieben, ohne externen Schaltschrankaufbau und ohne Störkonturen außerhalb des Gehäuses. Jahrelange Erfahrung hat bewiesen, dass Standard oft nicht ausreicht, weshalb mit unserem Baukastenprinzip flexible Lösungen einfach und ohne Mehrkosten zu realisieren sind.
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In der Praxis wird das Förderband in der Anlagenplanung häufig nachrangig behandelt. Wenn der Bauraum jedoch durch andere Komponenten bereits festgelegt ist, bleibt wenig Spielraum. In solchen Fällen erfordert die Integration manchmal Anpassungen an der umgebenden Konstruktion, nicht nur am Band selbst.
Je früher Vetter in die Planung eingebunden wird, desto einfacher lässt sich das Fördersystem nahtlos integrieren. Im Beratungsgespräch werden alle relevanten Parameter gemeinsam erarbeitet – Taktzeiten, Transportlasten, Übergabepunkte, Umgebungsbedingungen. Sollte eine Anforderung das Portfolio überschreiten, wird das klar benannt und wenn möglich eine Alternative empfohlen.
In industriellen Fertigungslinien sind Übergaben zwischen Förderbändern, Robotern oder Verpackungsmaschinen oft die kritischste Stelle. Entscheidend sind dabei die Positioniergenauigkeit und der Rollendurchmesser am Übergabepunkt. Vetter bietet Messerkanten mit Rollendurchmessern ab 5 mm, womit sich auch sehr kleine Werkstücke übergeben lassen, ohne zu kippen oder zu klemmen.
Für Anlagen, in denen Roboter direkt vom Förderband greifen, können wir mit Conveyor-Tracking-Setups unterstützen. Das Band läuft durch, der Encoder liefert den Verfahrweg, der Roboter greift an der errechneten Position zu – ohne Stopp des Bandes. Kamera und Robotersteuerung verbleiben jedoch beim Anlagenbauer. Generell gilt, dass wir das Band liefern und alles darüber hinaus der Verantwortung des Kunden obliegt. Dennoch verstehen wir uns als ganzheitlichen Partner, was eine umfassende Beratung, Unterstützung bei der Integration in das System und Optimierungsvorschläge beinhaltet.
Industrielle Fertigungslinien laufen oft im Dreischichtbetrieb – manchmal jahrelang ohne Unterbrechung. Wir setzen bei unserer Produktion ausschließlich auf hochwertige Werkstoffe und Komponenten wie die bürstenlosen DC-Motoren von Faulhaber, die für den Dauereinsatz ausgelegt sind. Sie arbeiten mit großen Leistungsreserven, entwickeln wenig Wärme und leiten diese über das Aluminiumgehäuse zuverlässig nach außen ab.
Der Energieverbrauch der Vetter-Antriebe liegt deutlich unter dem Niveau konventioneller Drehstrommotoren. Besonders bei Anlagen mit vielen gleichzeitig laufenden Bändern summiert sich das spürbar. Unsere Förderbänder sind damit nicht nur besonders langlebig, sondern auch energieeffizient – ein Plus für Umwelt und Wirtschaft.
Fertigungslinien verändern sich ständig, Kapazitäten wachsen, Produkte wechseln, Taktzeiten ändern sich. Dank der modularen Bauweise lassen sich Vetter-Bänder in vielen Fällen anpassen, ohne dass Sie komplett neu investieren müssen. Einzelne Komponenten wie Gurt, Antriebseinheit oder Getriebe können getauscht, Achsabstände angepasst werden. Inwieweit das möglich ist, wird in einem persönlichen Beratungsgespräch erarbeitet.
Aufträge im dreistelligen bis vierstelligen Stückzahlbereich sowie regelmäßige Abrufmengen sind organisatorisch kein Problem. Für Unternehmen, die regelmäßig mit Vetter zusammenarbeiten, lassen sich gemeinsam Produktstandards definieren, die den Bestell- und Auslegungsprozess dauerhaft vereinfachen.
Industrielle Fertigungslinien haben wenig Toleranz für Kompromisse. Ein Band, das nicht zur Anlage passt, beeinträchtigt im Zweifel die gesamte Produktion.
Vetter versteht sich nicht als reiner Komponentenlieferant, sondern als Partner, der die Gesamtanlage mitdenkt. Das bedeutet eine sorgfältige Auslegung im Vorfeld, Unterstützung bei der Integration und einen Ansprechpartner, der auch nach der Lieferung zur Verfügung steht. Seit über 30 Jahren arbeitet Vetter mit Unternehmen zusammen, die hohe Ansprüche an Zuverlässigkeit und Präzision stellen – und genau das auch von ihren Lieferanten erwarten.
Sie suchen Kleinförderbänder, die sich nahtlos in Ihren Bauraum integrieren, statt ihn einzuschränken? Lassen Sie uns gemeinsam die optimale Lösung für Ihr Projekt planen.
So früh wie möglich. Je weiter die Konstruktion fortgeschritten ist, desto weniger Spielraum bleibt für eine saubere Integration. Eine frühe Einbindung schützt den Projektzeitplan und vermeidet kostenintensive Sonderlösungen.
Über Analogeingang (0–10 V DC), Drehrichtungseingang und 24 V DC. Der Encoder-Ausgang unterstützt Positionieraufgaben direkt in der Kundensteuerung. Optional sind RS-232, CANopen- und EtherCAT-Schnittstellen verfügbar.
Ja, sofern diese Anforderungen im Beratungsgespräch spezifiziert werden. Vetter bietet entsprechende Gurtmaterialien und Gehäuseausführungen an.
Dank modularer Bauweise lassen sich einzelne Komponenten oft tauschen und auch ein Umbau von innenliegendem auf querliegenden Antrieb ist möglich. Was sinnvoll und möglich ist, wird im Einzelfall geklärt.
Wer regelmäßig mit Vetter arbeitet, profitiert von gemeinsam definierten Produktstandards und eingespielten Auslegungsprozessen. Auf Wunsch bietet Vetter auch Schulungen für Ingenieurteams an.
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