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Wer eine Maschine baut, wird mit verschiedenen Problemen konfrontiert, wie dem Transport des Produktes an sich oder dem zur Verfügung stehenden Bauraum, welcher oft zu eng für Standardlösungen ist. Das Fördergut kann verschiedene Herausforderungen mit sich bringen, zu rund, zu leicht, zu empfindlich, während die Umgebung oft aggressiv, nass, staubig oder elektrostatisch aufgeladen ist. Darüber hinaus muss sich das Fördersystem in ein Gesamtsystem einfügen, das schon weitgehend definiert ist. Diese komplexen Zusammenhänge zeigen deutlich, dass ein Förderband oftmals nicht einfach nur ein Förderband ist, sondern sich gut durchdacht in das System einfügen muss.
Genau für diese Situation entwickelt Vetter seit über 30 Jahren Fördersystem-Lösungen. Nicht nur als Katalogprodukt, sondern als ausgearbeitetes Konzept, das auf Ihre konkrete Anwendung zugeschnitten ist – mit der richtigen Baugröße, dem passenden Gurtmaterial, der korrekten Antriebsauslegung und einer Beratung, die jedes Detail erfasst und einbezieht.
Der Unterschied zwischen einem Förderband und einer Vetter-Fördersystemlösung liegt genau hier: Ein Band kann man einfach kaufen. Eine Lösung muss erarbeitet werden.
Das geschieht bei uns im direkten Gespräch und im engen Austausch, um dem Anspruch gerecht zu werden, eine durchdachte Lösung zu liefern, die funktioniert.
Sie benötigen eine Fördersystem-Lösung? Jetzt Kontakt aufnehmen und beraten lassen
Pharma, Mikrotechnik, Automatisierung: Die Branche allein sagt wenig darüber aus, welche Förderlösung passt. Innerhalb derselben Branche können die Anforderungen stark variieren, weshalb Vetter jeden Anwendungsfall individuell betrachtet.
Für den Pharmabereich wurde ein eigenes Pharmapaket entwickelt, mit Materialien, die Schmutznestern und Keimbildung konstruktiv entgegenwirken:
Aspekte wie Partikelfreiheit oder Reinraumeignung, die in der Mikrotechnik zwingend notwendig sind, gelten oft genau so für Pharmaanwendungen.
Erst durch ein Gespräch und die Erfassung aller relevanten Daten lässt sich die passende Lösung zuverlässig identifizieren.
Die stärksten Argumente für eine Fördersystem-Lösung von Vetter sind nicht allein unsere Produktmerkmale, es sind die Aufgaben, die wir in der Praxis gelöst haben.
Ein Produktionsbetrieb in Kasachstan stellte jährlich rund eine Million Ohrclips für Nutztiere her. Mit zunehmendem Mitarbeitermangel wurde klar, dass der Prozess automatisiert werden musste. Die Herausforderung lag darin, die Clips so zu fördern, dass sie anschließend sauber und präzise gelasert werden können.
Vetter hat dafür eine passende Förderlösung entwickelt. Entscheidend war dabei die Anbindung an die Laserstation, weil beides nur im Zusammenspiel funktioniert. Ohne eine detaillierte Abstimmung wäre das Projekt so nicht umsetzbar gewesen.
Die Aufgabe war zunächst simpel formuliert: Pharmaschachteln sollten am Boden beschriftet werden, ohne sie dafür zu drehen. In der Umsetzung wurde schnell klar, dass das alles andere als trivial ist.
Gelöst wurde es, indem Ober- und Untertrum durch eine Lücke zwischen zwei Bändern eng zusammengeführt wurden und der Tintenstrahldruck direkt erfolgt. Die Schachteln bleiben dabei aufrecht, die Beschriftung läuft im Prozess mit. Was einfach wirkt, setzt in der Praxis eine sehr genaue Abstimmung von Bandgeometrie und Druckverfahren voraus und ist so am Markt nicht Standard.
Im Versuch bei Vetter lief die Vakuumförderung über Kopf problemlos. Beim Kunden vor Ort funktionierte sie dann plötzlich nicht mehr.
Die Ursache lag an der Peripherie. Durch die konkrete Installation kam die notwendige Vakuumleistung nicht am Band an. In einem Online-Meeting hat der Kunde die Anlage per Smartphone gezeigt, sodass sich die Ursache Schritt für Schritt eingrenzen ließ. Am Ende konnte das Problem schnell behoben werden.
Ohne die Bereitschaft, auch nach der Lieferung beratend zur Seite stehen, wäre das Ganze wahrscheinlich als Konstruktionsfehler bewertet worden, obwohl keiner vorlag.
Eine gute Fördersystem-Lösung ist der Anfang. Was daraus wird, entscheidet sich im zweiten, dritten und vierten Projekt.
Wer regelmäßig mit Vetter arbeitet, merkt: Die Abstimmung wird kürzer, weil wir die Produktionsumgebung kennen. Die Auslegung wird schneller, weil wir wissen, welche Konfigurationen beim Partner bewährt sind. Und Wiederholprojekte laufen als Routine, nicht als neues Projekt mit vollem Klärungsaufwand. Was beim ersten Projekt mehrere Abstimmungsschleifen braucht, braucht beim dritten Projekt eine E-Mail.
Dazu kommt etwas, das schwer zu beschreiben, aber leicht zu erleben ist: Wir denken mit, auch wenn niemand danach fragt. Wenn eine Bestellung nicht zu dem passt, was wir vom Kunden kennen, melden wir uns. Dieses Verhalten wurde bei einem Kunden aus einem Großkonzern intern mit einem Award ausgezeichnet. Bei uns ist es Standard.
Vetter unterstützt Sie als ganzheitlicher Partner bei Ihren Projekten. Jetzt Kontakt aufnehmen und Förderband-Lösung finden
Nein. Viele Projekte starten mit einer offenen Frage oder einem Problem, für das der Kunde noch keine Lösung hat. Wir klären gemeinsam, was das Förderband leisten muss. Je mehr Sie mitteilen, desto präziser die erste Einschätzung. Aber auch eine offene Anfrage ist der richtige Einstieg.
So früh wie möglich, idealerweise, wenn der Bauraum noch nicht final definiert ist. Wer uns zu spät einbindet, riskiert, dass das Förderband nur noch mit Sonderkonstruktionen in die verbleibende Lücke passt. Da planen wir gerne mit, bevor unnötige Kosten entstehen.
Bei Standardprojekten sehr schnell, die Konstruktion ist oft schon im Rahmen der Angebotsphase weitgehend abgeschlossen. Standardlieferzeit: 2–3 Wochen. Bei Sonderkonstruktionen hängt die Lieferzeit hauptsächlich von der Beschaffungszeit für Sonderteile ab. Das kommunizieren wir transparent.
Unsere modulare Bauweise macht viele Anpassungen möglich – Motoraustausch, Gurtwechsel, Erweiterungen. Ob eine Anpassung sinnvoll und wirtschaftlich ist, prüfen wir im Einzelfall offen mit Ihnen.
Wir verkaufen kein Förderband, wenn wir nicht überzeugt sind, dass es die richtige Lösung ist. Wenn die Anforderungen nicht zu unserem Portfolio passen, sagen wir das und empfehlen Alternativen. Was uns außerdem unterscheidet: Wir fragen tiefer nach als andere, weil wir wissen, wie viel es bei einer Förderaufgabe zu beachten gibt.
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